Wirtschaftsspionage und andere Missbräuche von Informationstechnologien
Angesichts der zunehmenden Globalisierung und des angespannteren Wettbewerbs gewinnt die Notwendigkeit, sich gegen die Folgen der illegalen Nutzung des eigenen Wissens durch fremde Staaten, Konkurrenten oder Einzelpersonen zu schützen, immer größeres Gewicht. Im so genannten Informationszeitalter ist im Rahmen der grenzenlosen Kommunikation das vorhandene Know-how als strategisches Potential eines Unternehmens wichtiger denn je.
In der Vergangenheit sind die unterschiedlichsten Fälle des illegalen Informationsabflusses bekannt geworden; entgegen der landläufigen Meinung, von derartigen Fällen seien nur Großkonzerne oder High-Tech-Firmen betroffen, kann heute durchaus behauptet werden, dass Firmen aller Größen und Branchen potentiell gefährdet sind.
Gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen sowie verfeinerte Methoden der illegalen Informationsbeschaffung erfordern auch neue Formen der Prävention. Vorbeugen in Form von unternehmensbezogenen Schutzkonzepten unter Beachtung der Grundsätze der Verhältnismäßigkeit und Wirtschaftlichkeit bietet die Gewähr dafür, materielle und immaterielle Schäden zu verhindern oder wenigstens zu minimieren.
REFERENTEN:
Peter Mnich, Unternehmensberater und Sachverständiger für Risikomanagement und Sicherheitsmanagement
Thomas Kühr, PERSICON GmbH, Senior Projektmanager
Termin: 27. April 2006 18:00 - 20:00 Uhr
Ort: PERSICON, Dennis-Gabor-Str. 2, 14469 Potsdam